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Neurophysiologische Entwicklungsförderung im Erwachsenenbereich

Warum bin gerade ich so?

  • Neigung zu Organisationsproblemen

  • schlechtes Zeitgefühl ( egal wie früh ich starte, ich bin immer fünf Minuten zu spät)
  • Aufmerksamkeitsschwierigkeiten

  • Unruhig (auch innere Unruhe)
  • Neigung zu emotionalen Überreaktionen

  • psychosomatische Beschwerden
  • ausgebrannt, schnell erschöpft

  • Kopfschmerzen (sollten nicht ausgeprägte Halte- und Stellreaktionen als Ursache Verantwortlich gemacht werden können)
  • Neigung zu Haltungsfehlern

  • Verschiedene Ängste, die im Alltags- sowie im Berufsleben hinderlich sind – häufig erstmaliges Erscheinen in einer Stresssituation

    Höhenangst, unerklärliche und plötzliche Ängste (Panikattacken), Agoraphobie (im weitesten Sinne Platzangst)

 

Manche Erwachsene fühlen sich schnell überfordert, leiden unter Stresssymptomen, unerklärlichen Ängsten, migräneähnlichen Kopfschmerzen oder unter Haltungs-problemen.

Herausforderungen in der Arbeitswelt aber auch das tägliche Zusammenleben sind besonderen Schwierigkeiten ausgesetzt und nagen am Selbstbewusstsein. Das eigentliche Potenzial kann nicht oder nur unter großer Anstrengung voll ausgeschöpft werden.

Die Ursache dieser oder weiterer Verhaltens- Gleichgewichts- oder Wahrnehmungsbesonderheiten kann in einer Unausgewogenheit des zentralen Nervensystems liegen die messbar an der Persistenz frühkindlicher Reflexe ist. Sind diese Reflexe in ihrer Entwicklung nicht abgeschlossen oder sicher integriert können sie wie ein Störfeuer wirken (oder zu Störfaktoren werden). Das alltägliche Leben, Lernen und Arbeiten können zu einer großen Herausforderung werden.

bullet Nutzen Sie auch die Checkliste.

 

Was können Sie tun?

Häufig wurden wegen der anhaltenden Schwierigkeiten schon verschiedene Therapien ohne deutlichen Erfolg durchlaufen.

In der Neurophysiologischen Entwicklungsförderung(NDT/INPP®)wird nach Ursachen in der pränatalen oder frühkindlichen Entwicklung gesucht. Werden  Restreaktionen der frühkindlichen Reflexe (gehäuft oder besonders stark ausgeprägt) diagnostiziert, bietet die Förderung altersunabhängig eine Chance der „Nachreifung“ durch spezielle Bewegungsübungen.

Die Gehirnforschung zeigt uns anhand interessanter Forschungsergebnisse, wie Gehirnaktivitäten durch Bewegung auf andere Hirnareale verlagert werden können,wenn ein Gehirnbereich ausfällt z.B. nach einem Schlaganfall.
Durch ein gezieltes Bewegungsprogramm werden neue Nervenverknüpfungen im Gehirn aufgebaut und neue Gehirnareale aktiviert.

In der Entwicklungsförderung nach INPP werden durch gezielte Bewegungsübungen nicht abgeschlossene Reflexentwicklungen nachgeholt. Dieses gezielte Üben führt zur Ausreifung der nicht optimalen Entwicklung. Nicht bestehende oder selten genutzte Nervenverbindungen werden neu geknüpft , mit dem Ergebnis, das vorhanden Potentiale sich entfalten und voll ausgeschöpft werden können 

Diese häusliche Übungsprogramm, das aus bestimmten Bewegungsabläufen besteht, erfordert täglich einen Zeitrahmen von 3 – 15 Minuten über eine Dauer von ca. 1,5 Jahren.

 

Zeitliche Abfolge des Förderprogramms

  • Anamnese von der Schwangerschaft bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt

Ergeben sich hier Anhaltspunkte, die darauf hinweisen, dass die aktuellen Schwierigkeiten einen neurophysiologischen Hintergrund haben können, folgt eine

  • Umfangreiche Diagnostik des neurophysiologischen Entwicklungsstandes
  • Auswertungsgespräch und die

  • Einführung in das häusliche Übungsprogram

  • Alle 6 – 8 Wochen Wiedervorstellung und evtl. Anpassung des Übungsprogramms


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 

 

 

 

 

 

 


 

Termine
Fabi Rheine
VHS Emsdetten

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